19.01.2017

Tageslosung

Man soll nicht mehr von Frevel hören in deinem Lande noch von Schaden oder Verderben in deinen Grenzen, sondern deine Mauern sollen »Heil« und deine Tore »Lob« heißen.

Jesaja 60,18

Lehrtext

Der Seher Johannes schreibt: Ich hörte eine große Stimme von dem Thron her, die sprach: Siehe da, die Hütte Gottes bei den Menschen! Und er wird bei ihnen wohnen, und sie werden seine Völker sein, und er selbst, Gott mit ihnen, wird ihr Gott sein.

Offenbarung 21,3

Feiertag

2. Sonntag nach Epiphanias

Woche

15.01.2017 bis 21.01.2017

Erklärung

Epiphanias
'epiphania' (griechisch ) = Erscheinung
Gemeint ist der Tag der Erscheinung Christi. Das Epiphaniasfest ist den Erscheinungen der Herrlichkeit Jesu Christi gewidmet, die in den biblischen Evangelien beschrieben werden. Drei 'Weise' aus dem Morgenland beten zum Jesuskind, bei seiner Taufe stellt Gott ihn als seinen 'geliebten Sohn' vor. Jesus vollbringt auf seinen Wanderschaften durch Palästina zahlreiche Wunder. Seit dem vierten Jahrhundert wird das Epiphaniasfest in der westlichen Kirche gefeiert. In den östlichen Kirchen gilt der 6. Januar bis heute als Tag der Geburt Jesu. Im Westen setzte sich dagegen der 24. bzw. 25. Dezember als Fest der Geburt Jesu durch.

Informationen zum Kirchenjahr siehe www.daskirchenjahr.de

Thema

Der Freudenmeister

Wochenspruch

Das Gesetz ist durch Mose gegeben; die Gnade und Wahrheit ist durch Jesus Christus geworden. Johannes 1, 17

Wochenlied

Gottes Sohn ist kommen (EG 5) oder: In dir ist Freude (EG 398)

Liturgische Farbe

Kontaktstelle für Paramentik
© Sr. Christamaria Schröter

Predigttext

2. Mose 33, (12-17a) 17b-23 (EGb: 2. Mose 33, 17b-23)

12 Und Mose sprach zu dem HERRN: Siehe, du sprichst zu mir: Führe das Volk hinauf!, und lässt mich nicht wissen, wen du mit mir senden willst, wo du doch gesagt hast: Ich kenne dich mit Namen, und du hast Gnade vor meinen Augen gefunden. 13 Hab ich denn Gnade vor deinen Augen gefunden, so lass mich deinen Weg wissen, damit ich dich erkenne und Gnade vor deinen Augen finde. Und sieh doch, dass dies Volk dein Volk ist. 14 Er sprach: Mein Angesicht soll vorangehen;
ich will dich zur Ruhe leiten. 15 Mose aber sprach zu ihm: Wenn nicht dein Angesicht vorangeht, so führe uns nicht von hier hinauf. 16 Denn woran soll erkannt werden, dass ich und dein Volk vor deinen Augen Gnade gefunden haben, wenn nicht daran, dass du mit uns gehst, sodass ich und dein Volk erhoben werden vor allen Völkern, die auf dem Erdboden sind? 17 Der HERR sprach zu Mose: Auch das, was du jetzt gesagt hast, will ich tun;
denn du hast Gnade vor meinen Augen gefunden, und ich kenne dich mit Namen. 18 Und Mose sprach: Lass mich deine Herrlichkeit sehen! 19 Und er sprach: Ich will vor deinem Angesicht all meine Güte vorübergehen lassen und will vor dir kundtun den Namen des HERRN: Wem ich gnädig bin, dem bin ich gnädig, und wessen ich mich erbarme, dessen erbarme ich mich. 20 Und er sprach weiter: Mein Angesicht kannst du nicht sehen;
denn kein Mensch wird leben, der mich sieht. 21 Und der HERR sprach weiter: Siehe, es ist ein Raum bei mir, da sollst du auf dem Fels stehen. 22 Wenn dann meine Herrlichkeit vorübergeht, will ich dich in die Felskluft stellen und meine Hand über dir halten, bis ich vorübergegangen bin. 23 Dann will ich meine Hand von dir tun und du darfst hinter mir her sehen;
aber mein Angesicht kann man nicht sehen.